Aktuelles aus der Evangelischen Kindertagesstätte Arche Noah  

Aktuelle Informationen und Berichte erscheinen hier auf unserer Homepage und in regelmäßigen Abständen im Chattengaukurier, dem örtlichen Mitteilungsblatt, unter der Rubrik "Kindertagesstätten". Einzelne Berichte erscheinen auch in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen (HNA).  

Alle Informationen an die Erziehungsberichtigten (Eltern) werden über die Gruppen in der Arche Noah verteilt.      

Vielen Dank an Stephanie Heine für die vielfältigen Berichte!!!   

 

 

 

Es weihnachtet...


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"Es weihnachtet sehr...." (12.12.2015)  

Strohsterne und rote Äpfel schmücken den Tannenbaum am Eingang der Arche Noah in Niedenstein undweisen die Familien schon darauf hin, dass in der Evangelischen Kindertagesstättealle Zeichen auf Weihnachten stehen. Auch die Familien bringen sich in dieserZeit aktiv ein und gestalten gemeinsam den lebendigen Adventskalender für dieKinder: Bastel- und Backaktionen und Lesestunden stehen in den Tagen vor demFest auf dem Programm. Und auch auf dem Niedensteiner Weihnachtsmarkt amNikolauswochenende hatte die Arche ihren Auftritt. Die Kinder der Marienkäfer-,Bären-, Elefanten- und Froschgruppe sangen unter Gitarrenbegleitun gWeihnachtslieder. Mit ihren roten Nikolausmützen sah man ihnen die Vorfreude inden Gesichtern an.

Am folgenden Montag machte der Nikolaus Station in der Arche Noah und beschenkte die Kinder.Traditionell kam er nicht einfach so durch die Tür und besuchte die Gruppen –nein, die Kinder spazierten ihm entgegen und trafen ihn am Waldesrand. Zum ersten Mal begleiteten auch die Krippenkinder die Gruppe. Gemeinsam ging es zurück in die Kindertagesstätte, es wurde gesungen, Geschichten erzählt und Verse aufgesagt. Für die Mädchen und Jungen aus der Arche nahm sich derimposante Gast trotz des anstrengenden Nikolaustages viel Zeit. Und natürlichversprachen sie ihm auch immer ganz brav zu sein.

Beim Adventsgottesdienst in der Niedensteiner Kirche am 3. Advent führen die Kinder ihr fleißig geprobtes Krippenspiel auf und fülleen die Herzen der Eltern mit Stolz und Vorfreude auf das Fest mit den Kindern. „Ich freue mich über die vielen gelungenen Adventsaktionen bei uns im Haus“, erklärt Carmen Pflüger. „Sehr freue ich mich auch über die Spenden der Kreuz Apothekevon Bredow und der Dienstleister Gemeinschaft Niedenstein“, so die Kindergartenleiterin dankbar.  

Das Team der Evangelischen Kindertagesstätte Arche Noah Niedenstein wünscht allen Freunde n und Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in eingemeinsames Jahr 2016!

 

Posaunenklänge und Lichterglanz zum Martinsfest (17.11.2015)  

Stolz präsentierten (v.links) Amely Ciesielska, Greta Hägerich und Nele Hohmann ihre selbst gebastelten Laternen - strahlend gelbe Sonnen.



Am 11. November trafen sich die Familien und Freunde der evangelischen Kindertagesstätte Arche Noah pünktlich um 17 Uhr zum Gottesdienst in der Wichdorfer Kirche, um gemeinsam das Martinsfest zu beginnen. Pfarrer Johannes Böttner begrüßte die Gruppe mit einer sehr klangvollen Version der Sankt Martinsgeschichte und bewies musikalisches Talent an insgesamt fünf Instrumenten, mit denen er den Verlauf untermalte. Gebannt hörten die Kinder ihm zu und spitzten die kleinen Ohren. Und auch das anschließende Spiel der Kindergartenkinder wurde von den Familien gespannt verfolgt. Bei diesem teilte der Heilige Martin, als römischer Soldat im vierten Jahrhundert, seinen Mantel mit einem frierenden Bettler. Zwischendurch sang man altbekannte und auch neue Laternenlieder und freute sich auf den anschließenden Marsch durch Wichdorf.
Der Umzug wurde erstmalig vom Posaunenchor begleitet, der für eine ganz besonders festliche Stimmung sorgte. Die große Runde rund durch das Neubaugebiet in Niedenstein-Wichdorf wurde an mehreren Straßenecken für kleine Gesangspausen unterbrochen, ein Laternenlied folgte dem nächsten. Begleitet wurde der Umzug von der Freiwilligen Feuerwehr Ermetheis, die Aktiven sperrten mit Fackeln die Straße ab und sorgten für die Sicherheit. Auf dem Arche Noah-Gelände wieder angekommen feierten die Familien gemeinsam ein wunderbares Lichter- und Laternenfest mit Kakao, Glühwein, Weckemännern und Kochwurst und wärmten sich am Lagerfeuer.  

Willkommen Herr Bürgermeister!

Nach der Begrüßung im Foyer der Arche schaute Bürgermeister Frank Gunewald in den einzelnen Gruppen der Arche vorbei. Auch bei den Fröschen wurde er herzlich aufgenommen.

 

 

Ende Oktober erwarteten die Kinder der EvangelischenKindertagesstätte Arche Noah Besuch aus dem Rathaus. Frank Grunewald der neueBürgermeister der Stadt Niedenstein stellte sich bei den Kindern und demArche-Team vor und verbrachte den Vormittag im Kreise der Kinder. Gemeinsamwurden die einstudierten Lieder gesungen: Dem „Lied über mich“ folgte „VielGlück und viel Segen“ sowie das Arche-Segenslied „Herr wir bitten komm undsegne uns“. Zum Start im neuen Amt zündete Erzieherin Bärbel Hussmann gleichzwei Raketen, eine aus Backpulver und eine mit Teebeuteln als Starthilfe. DieStarts klappten reibungslos, sehr zur Freude des Bürgermeisters und der Kinder.Vom Team und den Kindern bekam Frank Grunewald ein selbst gebasteltes Teelichtund einen gestalteten Bilderrahmen für das neue Büro am Obertor. Und natürlichhatte der neue Rathauschef Geschenke für die Kinder dabei. Für jedes Kind gabes eine kleine Tüte Gummibären und für Frank Grunewald strahlende Kinderaugen.

   

Passend zur herbstlichen Jahreszeit stand in der Kindertagesstätte Arche Noah in Niedenstein das Erntedankfest im Vordergrund der pädagogischen Arbeit. Lieder wurden zum Thema einstudiert, Geschichten gelesen, gebastelt, dekoriert und es wurde gemeinsam geerntet. Äpfel und Kräuter aus dem eigenen Garten wurden ergänzt durch Obst- und Gemüsespenden aus den Familien - dann ging es in den einzelnen Gruppen an die Zubereitung für das gemeinsame Essen. Die Kinder lernten, wie man Brot und Kuchen backt und Suppe kocht und vor allen Dingen, wo die Nahrungsmittel herkommen.  Zum Abschluss ließen es sich alle gut schmecken. Ein Erntedank-Gottesdienst mit Pfarrer Johannes Böttner, bei dem auch die einstudierten Lieder gemeinsam gesungen wurden,  rundete das Erntedankfest in der Einrichtung ab.

 

Das gemeinsame Singen hat in der Arche Noah einen hohen Stellenwert. So stand auch ein Gesangs-Workshop „Gute-Nacht-Lieder“ auf dem Abendprogramm des Gruppenelternabends, der bei den Eltern gut angenommen wurde. Gemeinsam mit den Erzieherinnen, Pfarrer Johannes Böttner und dem ehemaligen Pfarrer Werner Rehkopf aus Niedenstein am Keyboard wurden die Lieder gesungen. Dabei lernten die Workshop-Teilnehmer altbewährte, aber auch moderne Lieder kennen, die für viele Kinder zum abendlichen Ritual zählen. „Unser besonderer Dank geht an Pfarrer Rehkopf, der uns bei dieser Aktion sehr unterstützt hat“, freut sich Kindergartenleiterin Carmen Pflüger über die gelungene Aktion, die allen viel Spaß machte.       

23.09.2015

„Ich sehe dort einen Baum mit einem kleinen Vogel“

Erzieherin Bianca Dickerhoff-Ickler spricht mit Noah Bahn (v.l.), Amelie Reisse und Niklas Wörpel aus der Bärengruppe über ein Bild. Die Details werden genau angeschaut. Wichtig ist, dass die Kinder von allein erzählen und das Bild gut beschreiben können.

 

Seit drei Jahren nimmt die Evangelische Kindertagesstätte Arche Noah in Niedenstein am Kindersprachscreening (kurz KISS) teil und testet die Sprachentwicklung der Kinder. „Wir beobachten auf freiwilliger Basis und mit dem Einverständnis der Eltern den Sprachstand unserer vier- bis viereinhalbjährigen Kinder, um diesen einschätzen zu können“, erklärt Bianca Dickerhoff-Ickler, die dafür eigens ausgebildete Erzieherin.
Mit der Sprachentwicklung wird der Grundstein für die Zukunft des Kindes gelegt, Sprache gilt als entscheidender Schlüssel für erfolgreiches Lernen.
„Ich sehe dort einen Baum mit einem kleinen Vogel, Kinder spielen“, beschreibt Amelie Reisse. Die Vierjährige beschreibt das Gesehene und deutet mit ihren Fingern auf das Bild. In der Arche wurden bisher 76 Kinder getestet. Das Screening dauert etwa 20 Minuten und findet im Gespräch mit der Erzieherin statt. Dabei gilt es verschiedene Bilder zu beschreiben und im direkten Gespräch die Worte zu finden. Die dabei erfassten Daten von KISS fließen später auch in die Schuleingangsuntersuchung ein.
„Ich finde es sehr wichtig, dass die Kinder daran teilnehmen. Die Eltern schaffen damit für ihr Kind optimale Voraussetzungen für den Schulbeginn. Zudem ist der Test nur ein Baustein von vielen, mit denen wir die Entwicklung der Kinder optimal fördern. Und wir haben dabei immer sehr viel Spaß“, so die zuständige Erzieherin.
 

15.09.2015

Auf
Auf dem Bauernhof

Arche Noah Niedenstein - Ein Tag auf dem Bauernhof
„Ah, da kommt meine Milch also her“
Für die Kinder der evangelischen Tagesstätte Arche Noah in Niedenstein stand ein Besuch auf den Höfen der Familie Itter und Leithäuser in Kirchberg auf dem Programm. Los ging es in Kirchberg mit einer kleinen Schnitzeljagd, bei der die Kinder fünf kleine Aufgaben und Fragen lösen mussten. Aufgeteilt in Gruppen besuchten die Frösche, Elefanten und Bären die zwei landwirtschaftlichen Betriebe und erlebten dort Kühe, Schweine, Gänse und Hühner hautnah. Viele Fragen wurden von den Kindern gestellt und von der Landwirtin Heidi Itter und Erzieherin Anke Leithäuser beantwortet. Hofhund Rocky durfte natürlich auch dabei sein.
Zu den Höhepunkten zählte eine Aktion gemeinsam bei dem Pferd Penny. Gemeinsam mit Besitzerin Marie Leithäuser durften die Kinder das Pferd mit Kreide bemalen.
Bei so viel Bewegung an der frischen Luft galt es bald, den kleinen Hunger bei einem Picknick zu stillen. Dazu gab es einen Schluck frischer Milch, direkt aus der Produktion und die Erfahrung: „Ah, da kommt also meine Milch her“.
Anschließend ging die Entdeckungstour weiter: Den kleinen Jungs hat der Mähdrescher mächtig imponiert und so durften die Kinder alle einmal Platz nehmen auf dem riesigen Erntehelfer. Doch auch der aufregendste Vormittag geht einmal zu Ende und so durften die Arche Kinder zum Abschluss noch den großen Kornspeicher stürmen und tobten sich im Getreide aus.  „Das Thema Nachhaltigkeit ist uns bei der Erziehung der Kinder sehr wichtig. Der Umgang mit Energie, Wasser oder Boden betrifft unsere Lebensgrundlagen, Mobilität, Landwirtschaft oder Wald bieten eine Auseinandersetzung mit Lebensorten“, erklärt die Kindergartenleiterin Carmen Pflüger. „Ein ganz herzliches Dankeschön geht an die Familien Itter und Leithäuser, die uns bei Projekten immer großartig unterstützen.“ 

03.07.2015

Arche Noah freut sich über unerwartete Spende 

Reinhard Barthel (rechts im Bild) übergibt den Scheck an Carmen Pflüger und Pfarrer Johannes Böttner, die Kinder der Arche Noah Niedenstein

  

Anlässlich ihres Firmenjubiläums spendete das Unternehmen Elektro Barthel Niedenstein demevangelischen Kindergarten Arche Noah 300 Euro. „Ich freue mich sehr über dieSpende, wir haben so viele Projekte und Aktionen geplant, da kommt diese runerwartete Scheck wie gerufen“, freut sich Kita-Leiterin Carmen Pflüger. Reinhard Barthel persönlich ließ es sich nicht nehmen zu seinem 50.Firmenjubiläum den Scheck an die Kindergartenleiterin und Pfarrer Johannes Böttner zu überreichen. Geplant sind unter anderem ein winterfestes Kaninchengehege, Spielmaterialien für das Außengelände und neue Bücher für die hauseigene Kinderbibliothek. Ein Teil davon kann jetzt bereits realisiert werden.  

Vorankündigung Schmetterlingsfest

Im Kindergarten waren die bunten Schmetterlinge bereits ein großes Thema, nun gibt es ein Sommerfest passend zum Thema. Erzieherin Sarah Zielke entlässt zwei Schmetterlinge in die Freiheit, die sich in der Arche Noah entpuppt haben.

 Am Sonntagden 12. Juli lädt der evangelischen Kindergarten Arche Noah Niedenstein zumSchmetterlingsfest ein. Bund und vielfältig wie die Schmetterlinge ist auch dasProgramm dieses besonderen Sommerfestes. Die Veranstaltung beginnt mit einemGottesdienst um 14 Uhr auf dem Gelände der Einrichtung. Anschließend geht esauf zum Waldsofa mit gemütlichem Picknick vor Ort. Die Familien werden gebeten,ihr Geschirr, Kuchen und Getränke selbst mit zu bringen. Nach dem gemütlichen „Päuschen“warten auf dem Rückweg verschiedene Aktionen auf die Gruppe. Unter anderem eineÖko-Rallye mit Schatzsuche - Das Team freut sich auf schöne Stunden mit denFamilien und Freunden.

Im Kindergarten waren die bunten Schmetterlinge bereits ein großes Thema, nun gibtes ein Sommerfest passend zum Thema. Erzieherin Sarah Zielke entlässt zweiSchmetterlinge in die Freiheit, die sich in der Arche Noah entpuppt haben.

21. Kalenderwoche

Wer will fleißige Gärtner sehen…

… der muss in den Vorgarten der Arche gehen. Die Kinder der Evangelischen Kindertagesstätte in Niedenstein haben ihre Gießkannen und Schürzen aus der Kammer geholt und sichwieder ans Werk gemacht. Unter der Aufsicht von Bärbel Hußmann und Anke Leithäuser wurde wieder Gemüse ausgesät und gesetzt. Das Hochbeet im Gartenwurde dabei zum Miniatur-Acker und die Kinder zu kleinen Gärtnern.  

 

Gemeinsam wurden die Saaten und Pflänzchen gesichtet, sortiert und dann gepflanzt. Schon in denvergangenen Jahren gehörte dieses Projekt zu den Lieblings-Aktionen der Kinder.Kann man doch Tag für Tag sehen, wie die Pflanzen wachsen, ehe sie in der eigenen Kindergartenküche zum Frühstück oder Mittagessen verarbeitet werden. Inder Einrichtung wird großer Wert darauf gelegt, dass sich die Kinder gesundernähren. Neben dem Gartenprojekt zählt auch der zuckerfreie Dienstag zu diesemProgramm. Und dass zuckerfrei nicht gleich „schmeckt nicht“ bedeuten muss,lernen die Kinder an diesem Vormittag. Selbstgebackenes Brot, Quark, Gurken,Tomaten und anderes Gemüse stehen dann auf dem Frühstückstisch und gemeinsamwird gegessen. Jetzt müssen die Pflänzchen nur noch kräftig wachsen, um Teil des Frühstücks zu werden.

 

 

20. Kalenderwoche 

Teil 4 des Projektes: Vom Ei zum Huhn  

Buntes Treiben im Hühnerstall und Abschied 

Das Projekt vom Ei zum Huhn in der evangelischen Kindertagesstätte Arche Noah neigt sich dem Ende zu: Fast kann man den Küken täglich beim Wachsen zuschauen und so ist auch bald der kleine Stall zu eng für die neunköpfige gefiederte Schar. Drei Wochen wurden die Eier gewärmt und gedreht, den Küken anschließend beim Schlüpfen zugeschaut. Die Kinder der vier Gruppen besuchten ihren Nachwuchs fast täglich und lernten viel über die Aufzucht des Federviehs. In der Marienkäfer-, Bären-, Frosch- und Elefantengruppe wurde gebastelt, gesungen und vorgelesen zum Thema Küken.  Nun ist Zeit zum Abschied nehmen. Zwar hatte man in der Arche überlegt, einen Stall zu bauen und die Hühner weiterhin zu behalten - doch der Aufwand schien dann doch zu groß für die Einrichtung. So gehen die Küken wieder in den Stall der Familie Rudolph, dorthin, wo sie als Eier hergekommen sind. Der Abschied von den Küken ist nicht für immer, denn die Arche-Küken will man weiterhin im Auge behalten und besuchen. „Das Projekt war ein voller Erfolg“, freut sich Bärbel Hußmann. „Die Kinder, die Eltern und auch die Erzieher haben die Aufzucht interessiert mitverfolgt und viel gelernt. Nicht alle Tage kann man Küken hautnah beim Schlüpfen zusehen“, so die naturverbundene Erzieherin. Als krönenden Abschluss stattete „Eragon“ ein zahmes Haushuhn der Kita noch einen Besuch ab. Die Henne war schon oft zu Besuch in der Arche und sorgt immer für viel Aufregung und Spaß. Und die nächsten Projekte stehen auch schon an, die Kinder dürfen gespannt sein.

 

 

19. Kalenderwoche 

Teil 3 des Projektes Arche Noah Niedenstein

 

Vom Ei zum Huhn: Die Küken sind geschlüpft und putzmunter

 Endlich sind die Küken da! Neun gelbe Federbälle flitzen durch den Käfig auf der Suche nach denkleinen Körnchen. Sie scharren mit den Füßen durch den feinen Sand, immer unter Beobachtung der Arche Noah-Kinder. Das dreiwöchige Projekt „Vom Ei zum Huhn“der Niedensteiner Kindertagesstätte endet aber nicht an der Tür des Projektezimmers - in den Gruppen wird zum Thema viel gelesen, erzählt, gesungenund gebastelt. Beispielsweise zieren auch Bilder mit Fingerfarben das Foyer der evangelischen Kita. Jeder Finger bunt bemalt stellt so die Federn dar, einPunkt als Auge und ein Schnabel und schon ist es fertig, ein bunt gefiedertes Huhn aus Kinderhand. „Haushühner werden etwa fünf bis sieben Jahre alt, wirsuchen derzeit nach einer Möglichkeit, dass die Kinder die Entwicklung der Hühner weiter verfolgen können“, erklärt Carmen Pflüger. Die Arche-Leiterin fügt an: „Es wäre einfach super, wenn wir das Projekt fortführen können. Die Kinder lernen so auch Verantwortung zu übernehmen“. Fragt man die Kinder, so ist man sich einig, die Küken sind einfach nur süß und sollen bleiben.  So vielfältig die Farben im kleinen Hühnerstall der Arche auch sind: gelbe, gestreifte und sogar ein dunkelbraunes Küken ist geschlüpft, so vielfältig sind auch die 180 unterschiedlichen Rassen und Farbgebungen, die man in der Geflügelzucht unterscheidet. Und das Geschlecht der Küken ist auch noch nicht bestimmt. Es bleibt spannend…

 

18. Kalenderwoche 

Teil 2 des Projektes: Vom Ei zum Huhn

Leises Piepen dringt aus der Eischale

 Jeden Tag haben dieKinder der Niedensteiner Tagesstätte Arche Noah die Eier in der Brutmaschinegedreht. Keines durfte vergessen werden. Nun, nach 19 Tagen, bewegt sich was im Gelege: ganz sanfte Bewegungen,ein leises Klopfen und die Außenhaut der Eierschale bricht. Die Küken beginnenzu schlüpfen. Große Aufregung bei den Kindern aus der Elefanten-, der Bären-,der Frosch- und der Marienkäfergruppe. Aufgeregt wird den Eltern davonberichtet.

Langsam arbeitensich die Küken aus dem Ei heraus, man kann ganz leise das Piepsen aus demInneren hören - doch dafür muss es mucksmäuschenstill sein, nicht so ganzeinfach, wenn man aufgeregt auf die Kleinen wartet.

Nach ganzen 22 Tagen ist es geschafft. Die Küken haben sich aus dem Ei heraus gearbeitet, hinein indas Leben. In der Brutmaschine müssen sie sich nun noch ausruhen, bis siekomplett getrocknet sind. Dann erst dürfen sie in ihr neues Heim umziehen.Immer unter den neugierigen Blicken der Kinder.

„In den drei Wochen unseres Projektes ‚Vom Ei zum Huhn‘ lassen wir die Kinder miterleben, wie neuesLeben entsteht. Wie mühsam dieser Prozess auch ist und wie wertvoll ein solchkleines Leben ist“, erklärt Bärbel Hußmann das Projekt der Arche. Bei der Verwirklichung hat Sandra Rudolph den Kindergarten unterstützt, mit den Eiern,der Brutmaschine und ihrer Erfahrung in diesem Bereich.

 


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17. Kalenderwoche 

Teil 1 des Projektes: Vom Ei zum Huhn   

Vom Ei zum Huhn: Drehen und Warten

 21 Tage Spannung undAufregung in der Niedensteiner Kindertagesstätte Arche Noah. Die Kinder erleben dort in den drei Wochen, wie neues Leben entsteht. „Mit unserem Projekt ‚Vom Eizum Huhn‘ geben wir den Kindern die Möglichkeit hautnah mitzuerleben, wie aus einem Hühnerei das Küken schlüpft und wie es sich zum Huhn entwickelt“, erklärt Bärbel Hußmann das Konzept. „Vor einigen Jahren hatten wir schon einmal dieseMöglichkeit und ich kann mich noch gut daran erinnern, wie spannend es war,wenn sich die Eier langsam anfangen zu bewegen“, so die federführende Erzieherin dieser Aktion.

Doch soweit ist es noch nicht. Momentan gilt es, die Eier jeden Tag in der Brutmaschine zu drehen.Die Kinder helfen fleißig mit, eine viertel Drehung - so würde es die Glucke im Nest auch machen, damit sich die Küken gut entwickeln. Und dabei darf keinesder zwanzig Eier vergessen werden. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei Sandra Rudolph für die Möglichkeit, dieses Projekt mit den Kindern zu verwirklichen.Sie hat uns die Brutmaschine und die Eier gegeben und gibt uns Hilfestellung“,so Carmen Pflüger, die Leiterin der Kita.

Fortsetzung folgt…

 

16. Kalenderwoche  

Was macht eigentlich der Bauer im Winter?  

 
 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Aprilwetter hat auch in der Kindertagesstätte Arche Noah Niedenstein alle Abläufe fest im Griff: Die Kinder tauschen fast täglich ihre Regenstiefel mit den Winterboots oder den Halbschuhen für das Frühjahr,um im Freigelände richtig gekleidet zu sein. Aprilwetter halt! Die Elefanten-, Bären- und Froschgruppe nutzten nun einen Regentag für einen Blick hinter die Kulissen eines Bauernhofes. Erzieherin Bärbel Hußmann hatte dafür eigens den Turnraum dekoriert, wosie die Kinder erwartete.
„Was macht eigentlich der Bauer im Winter?“ – zu dieser Frage stand Heidi Itter aus Kirchberg, ihres Zeichens erfahrene Landwirtin, den Kindern Rede und Antwort. Auf ihrem Hof im Niedensteiner Stadtteil beherbergtsie Kühe, Schweine, Hühner, Gänse und den Hofhund Rocky. Da gab es viel zu erzählen. Wenn es draußen kalt und frostig ist und die Felder zugeschneit sind, gilt es immer noch die Tiere zu verpflegen und den Hofbetrieb aufrecht zu erhalten. Die Maschinen werdenrepariert, geölt und gepflegt und der Hof instand gesetzt. Viele Fragen der Kinder beantwortete die Kirchbergerin, die für ökologische Projekte der Einrichtung als Patin bereit steht. „Ganz herzlich möchten wir uns bei Heidi Itter bedanken, für ihre Zeit undihre tollen Ideen. Sie versteht es immer, die Kinder zu begeistern“, so Bärbel Hußmann. Und natürlich wurde auch gesungen. Lieder wie „Der Hühnerhof“ oder „Im Märzen der Bauer“ rundeten den spannenden Vormittag ab und die Kinder hatten zu Hause wieder vielzu erzählen.
 

   

In der Arche Noah wurde königlich gefeiert (16.2.2015)

Karneval in der Arche Noah

 

 Unter dem Motto „Feiern wie die Könige“ ging es am Rosenmontag und Faschingsdienstag mächtig rund in der Evangelischen Kindertagesstätte Arche Noah. Die Niedensteiner Einrichtung begrüßte im bunt geschmückten Foyer nicht nur viele Könige, Prinzessinnen, Ritter und Gaukler, auch Hexen, Polizisten, Löwen, Mäuse, Giraffen, Feuerwehrmänner und Elfen hatten sich am Hofe eingefunden. Da konnte das Fest beginnen: Miteiner Polonaise startete die bunte Gesellschaft in den Rosenmontag und ließ esmächtig krachen. Ein buntes Programm und ein Karnevalsbuffet wartete auf die Kinder der Elefanten-, Bären-, Frosch- und Marienkäfergruppe. Da wurde getanzt, getobt, gespielt, gemalt und gesungen. Mittags gesellten sich die Eltern dazu und beendeten den bunten Vormittag mit einer gemeinsamen Karnevalsrunde durch die Gemächer. Am Faschingsdienstag zog es die Kinder der Arche Noah samt Erzieherinnenauf die Straße. Beim Karnevalsumzug präsentierten noch einmal alle Kinder und Erzieherinnen ihre Kostüme.

 Arche Noah – Neuer Vertrag unter Dach und Fach (Februar 2015) 

Kuratorium
Die Mitglieder des Kuratoriums Arche Noah (von links): Wilma El-Cherid, Stadtrat Robert Bergmann, Pfarrer Johannes Böttner, Bürgermeister Werner Lange, Karl-Heinz Krause, Ute Kollmann, Andrea Sonnenschein, Adelheit Steitz, Heike Eubel und Christiane Wicke

 

Niedenstein. Die Stadt Niedenstein und der EvangelischeGesamtverband Niedenstein/Wichdorf haben ihren Vertrag über den Betrieb derKindertagesstätte Arche Noah erneuert. Anlass war das 20jährige Jubiläum derArche Noah im vergangenen Jahr. Zur Gründungszeit der Kindertagesstätte warnoch allein die Kirchengemeinde Niedenstein Vertragspartner der Stadt. Heutearbeiten die Kirchengemeinden Niedenstein und Wichdorf eng im Gesamtverband zusammenund übernehmen als freier Träger gemeinsam die Aufgabe der Kinderbetreuung. Demnachentsprach der alte Vertrag von 1994 in vielen Punkten nicht mehr derWirklichkeit. Bürgermeister Werner Lange unterbreitete dem EvangelischenGesamtverband den Vorschlag, den Vertrag zu erneuern. Die kirchlichen undpolitischen Gremien stimmten nach eingehenden Beratungen im Dezember zu. In dergemeinsamen Kuratoriumssitzung am 28.1.2015 wurde der Vertrag von beiden Seitenunterzeichnet. Die kirchliche Trägerschaft der Arche Noah gehört zu denzentralen Gegenwarts- und Zukunftsaufgaben der Kirche. Sie übernimmt inKooperation mit der Stadt Niedenstein inhaltliche und finanzielle Verantwortungfür die Daseinsvorsorge vor Ort. Die pädagogische, religionspädagogische und sozialeArbeit gestaltet sich in der Arche vom christlichen Menschenbild und vombiblischen Auftrag her. Das Miteinander ist geprägt von einer christlichenGrundhaltung und Wertschätzung her. Für die gute Zusammenarbeit zwischen Stadtund Kirche sind alle Beteiligten, vor allem Bürgermeister Werner Lange und dergeschäftsführende Pfarrer Johannes Böttner sehr dankbar.

„Ein spannendes neues Jahr“ (Januar 2015) 

 

Die Kinder der Elefantengruppe hören gespannt zu, wenn Erzieherin Bianca Dickerhof-Ickler vorliest (Quelle: privat)

„Auch nach demJubiläumsjahr „20 Jahre Arche Noah“ geht es in 2015 spannend undabwechslungsreich für die Kindertagesstätte weiter“, erklärt Kita-LeiterinCarmen Pflüger. Schaut man sich den Terminplan der Niedensteiner Einrichtungan, so hat sie auch nicht zu viel versprochen: In Planung ist neben denregelmäßigen Veranstaltungen wie Faschingsfeier, Zahnarztbesuch,Schulkinder-Ausflug und Laternenfest auch das Erntedankfest und das Sommerfest,in diesem Jahr in neuem Gewand. „Wir planen derzeit kein Sommerfest auf demGelände sondern eine Wanderung mit den Familien und Freunden und haben dafürschon viele tolle Ideen“, so Carmen Pflüger. Die Kinder der Marienkäfer-,Bären, Elefanten- und Froschgruppe erwartet auch ein interessantesThemenspektrum in den jeweiligen Bereichen. Und auch der vertraute Ablauf inder Woche geht voran. Schwimmbadbesuche, Waldspaziergänge, Gartenpflege und dieökologische Projekte stehen weiterhin auf der Tagesordnung. So geht esbeispielsweise um die Entwicklung vom Ei über das Küken zum Huhn. Die Kinderbekommen spielerisch und mit viel Anschauungsmaterial dieses Projektkindgerecht nähergebracht. Passend zum Wetter und zur Jahreszeit dreht sichderzeit in den Gruppen alles um winterliche Themen.  Eine Eislandschaft wird gebaut und passenddazu aus dem Buch „Pit der Pinguin“ gelesen.